Medikamentös können die Leitsymptome Tremor (Zittern), Akinese (Bewegungsverlangsamung) und Rigor (Muskelsteifheit) deutlich verlangsamt werden. Mit L-Dopa, so es denn anschlägt, soll die Lebenserwartung sich nicht von der gesunder Menschen unterscheiden.
Daneben wird durch stereotaktische Eingriffe, minimal-invasive OPs am Gehirn, das Einsetzen von Elektroden durchgeführt.
Nach der Implantation werden über eine Dauerstimulation (Tiefenhirnstimulation) Tremor, Rigor und Akinese oder die Dyskinesien des Parkinson-Patienten oft deutlich verbessert. (Ich habe es gerade in meiner angeheirateten Familie, selbst ein wenig verwundert, erleben können.)
Von den unterschiedlichen Zielpunkten für stereotaktische Parkinson-Operationen wird der Thalamus zur Behandlung des tremordominanten Parkinsonsyndroms genutzt (also dann, wenn das Zittern im Vordergrund steht).