Spezielle Oberflächenstrukturen zur Anheftung von Sehnen & Bändern
Knochenleisten (= Cristae)
Knochenvorsprung (= Condylus / Epicondylus)
Rauigkeit (= Tuberositas)
Diese Oberflächenstrukturen sind hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt!
Sehnen
(= Sing. Tendo, Pl. Tendines)
Zur Anheftung der Muskeln an Knochen. Bindegewebig & derbe. Zugefeste kollagene Fasern als Endstücke des Skelettmuskels. Über Sehnen heften sich Muskeln an Knochen und übertragen die Kräfte.
Flächige Sehenplatten, wie wir sie z.B. an den Bauchmuskeln finden, nennt man Aponeurosen.
Weil Sehen oft tief in den Knochen ausstrahlen, reißt bei einem Sehnenabriss oft ein Teil des Knochens ab (sog. Abrissfraktur).
Bänder
(= Sing. Ligamentum, Pl. Ligamenta)
Zur Förderung der Stabilität verbinden sehnenähnliche Bindegewebszüge Knochen untereinander, und zwar immer dort, wo zwei gegeneinander bewegliche Skeletteile aufeinander treffen; solche Orte können wir auch Gelenke nennen.
Weil sie ähnlich derb sind wie Sehnen, geben sie Stabilität. Wie wir am Kniegelenk sehen können, sind Bänder auch in die Gelenkkapseln eingearbeitet und liegen teilweise sogar innerhalb der Gelenkhöhle (Kreuzbänder).