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	<title>OP-klemmchen &#187; Verdauungstrakt</title>
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	<description>Wo Blut ist, ist Leben!</description>
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		<title>Der Dickdarm</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 09:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abdomen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Dickdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dickdarm und das sich anschließende Rektum (Mastdarm) bilden den letzten Abschnitt des Magen-Darm-Traktes.
Man unterscheidet folgende Dickdarmabschnitte:

Blinddarm (Zökum) mit Wurmfortsatz (Appendix vermiformis). Übrigens: Der Appendix entzündet sich (Appendizitis), nicht der Blinddarm!
Kolon (Grimmdarm) mit den vier Abschnitten Colon ascendens (aufsteigender Grimmdarm), Colon transversum (querverlaufender Grimmdarm), Colon descendens (absteigender Grimmdarm) und Colon sigmoideum (S-förmiger Grimmdarm, Sigmoid, kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Dickdarm </strong>und das sich anschließende <strong>Rektum</strong> (<em>Mastdarm</em>) bilden den letzten Abschnitt des Magen-Darm-Traktes.</p>
<p>Man unterscheidet folgende Dickdarmabschnitte:</p>
<ul>
<li><em>Blinddarm </em>(<strong>Zökum</strong>) mit <strong>Wurmfortsatz </strong>(<strong>Appendix vermiformis</strong>). Übrigens: Der Appendix entzündet sich (<em>Appendizitis</em>), nicht der Blinddarm!</li>
<li><strong>Kolon </strong>(<em>Grimmdarm</em>) mit den vier Abschnitten<strong> Colon ascendens</strong> (<em>aufsteigender Grimmdarm</em>), <strong>Colon transversum </strong>(<em>querverlaufender Grimmdarm</em>), <strong>Colon descendens</strong> (<em>absteigender Grimmdarm</em>) und <strong>Colon sigmoideum</strong> (<em>S-förmiger Grimmdarm</em>, <strong>Sigmoid</strong>, kurz <strong>Sigma</strong>).</li>
</ul>
<p>Der Übergang zwischen <a title="Dünndarm" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/01/der-dunndarm/" target="_self">Ileum</a> und Zökum grenzt sich deutlich durch zwei Schleimhautfalten ab, die als <strong>Ileozökalklappe </strong>bezeichnet werden. Die Ileozökalklappe verhindert einen Rückfluss von stark bakterienhaltigem Dickdarminhalt in den Dünndarm.<br />
Am Ende befindet sich das <strong>Rektum </strong>mit dem <strong>Anus</strong>. Die Kontinenz wird durch <strong>3 Schließmuskel</strong> sichergestellt, dessen Muskulatur in einem Fall <em>glatt </em>(als eine Fortsetzung der Ringmuskulatur der Darmschleimhaut) und und in zwei <em>quergestreift </em>sind (Teil der willkürlich steuerbaren Beckenbodenmuskulatur). Der innere Schließmuskel öffnet ohne unser Zutun, und wenn dann gerade kein Klo in der Nähe ist, müssen wir die beiden äußeren so lange kontrahieren, bis eines da ist.</p>
<p>An der Dickdarmschleimhaut findet man keine Zotten mehr, sondern ausschließlich besonders tiefe <em>Einstülpungen</em>, die <strong>Dickdarmkrypten</strong>.<br />
Weitere Besonderheiten der Dickdarmwand sind die <strong>Haustren </strong>(<em>Aussackungen</em> der Darmwand; dazwischen liegen logischerweise Einziehungen), <strong>Taenien </strong>(3 bandartige, etwa 1 cm breite <em>Längsmuskelstreifen</em>) und <strong>Plicae </strong>(zipfelförmige <em>Fettanhängsel</em>).</p>
<h3>Funktion des Dickdarms</h3>
<p><strong>Stuhleindickung </strong>(nur etwa 100 – 150 ml Flüssigkeit pro Stuhlgang): Im Dickdarm wird der Darminhalt durch Rückresorption von Wasser und Elektrolyten auf eine Menge von ca. 150 &#8211; 200 ml pro Tag eingedickt.</p>
<p>Zudem <em>Zersetzung von weiter oben nicht verdaulichen Nahrungsbestandteilen durch Bakterien</em>. <strong>Coli-Bakterien</strong> <em>zersetzen </em>v.a. von  <em>Zellulose </em>(der Zuckerspeicherform der Pflanzen) umschlossene Bestandteile. <em>Bei der Zersetzung von Kohlenhydraten kommt es zur Gärung (Blähungen), bei der von Proteinen zur Fäulnis (Geruch!!)</em>.</p>
<p>Die <em>Braunfärbung </em>stammt vom <em>Bilirubin </em>(aus dem Abbau der roten Blutkörperchen, Erythrozyten) und von <em>Gallenpigmenten</em>. Ach so: Die von den Bakterien freigesetzten Nährstoffe werden selbstredend über die Dickdarmwand resorbiert und dem Blut zugeführt. Da die Menge begrenzt ist, ist im Dickdarm keine entsprechende Wandanpassung wie im Dünndarm notwendig.</p>
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		<title>Der Dünndarm</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 09:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abdomen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Dünndarm]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Abschnitte
Der Dünndarm (4-5 Meter lang) besteht aus drei Abschnitten, die ohne scharfe Grenzen ineinander übergehen:

Duodenum (Zwölffingerdarm)
Jejunum (Leerdarm)
Ileum (Krummdarm). Mit der Ileozökalklappe geht der Dünndarm in den Dickdarm über.

Jejunum und Ileum sind im Gegensatz zum fest eingebetteten Duodenum außerordentlich beweglich. Sie hängen in ihrer ganzen Länge an einem fettreichen, bindegewebigen Aufhängeband aus Peritoneum, dem Mesenterium (Gekröse), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Abschnitte</h3>
<p>Der Dünndarm (4-5 Meter lang) besteht aus drei Abschnitten, die ohne scharfe Grenzen ineinander übergehen:</p>
<ul>
<li><strong>Duodenum </strong>(Zwölffingerdarm)</li>
<li><strong>Jejunum </strong>(Leerdarm)</li>
<li><strong>Ileum </strong>(Krummdarm). Mit der Ileozökalklappe geht der Dünndarm in den <a title="Der Dickdarm" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/01/der-dickdarm/" target="_self">Dickdarm</a> über.</li>
</ul>
<p>Jejunum und Ileum sind im Gegensatz zum fest eingebetteten Duodenum außerordentlich beweglich. Sie hängen in ihrer ganzen Länge an einem fettreichen, bindegewebigen Aufhängeband aus <a title="Peritoneum - intra-, retro-, extraperitoneal?" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/peritoneum-intra-extra-retro/" target="_self">Peritoneum</a>, dem <strong>Mesenterium </strong>(<em>Gekröse</em>), in welchem auch die Arterien, Venen, Lymphgefäße und Nerven des Dünndarms verlaufen.</p>
<h3>Besonderheiten der Dünndarmwand</h3>
<p>Charakteristisch für den Dünndarm ist eine starke <em>Oberflächenvergrößerung der Schleimhaut</em> durch <strong>Kerckring-Falten</strong> (hohe, ringförmige Schleimhautfalten), <strong>Zotten </strong>(ca. 1 mm hohe Schleimhautausstülpungen), <strong>Krypten </strong>(etwas kleinere Schleimhauteinsenkungen) und <strong>Mikrovilli </strong>(Zytoplasmafortsätze, die wie kleine Haare den Epithelzellen aufsitzen). Über die so entstehende, große Oberfläche (etwa 200 qm) werden Nährstoffe aufgenommen und Verdauungssekrete sowie Galle rückresorbiert.<br />
In den <strong>Lieberkühn-Krypten</strong> (schlauchförmige Vertiefungen zwischen den Zotten) sind <em>schleimbildende</em> <em>Becherzellen </em>(als Schutz), die <strong>Brunner-Drüsen</strong> im Duodenum bilden <em>Schleim </em>(alkalisches Sekret als Schutz vor saurem Speisebrei aus dem Magen) sowie das <em>Enzym Enterokinase</em>, welches das eiweißzersetzende Enzym Trypsin aktiviert.<br />
Auch finden sich im Dünndarmsaft (bis zu 15 Liter pro Tag) zahlreiche Hormone, die in der Dünndarmwand gebildet werden. Dazu gehört <em>Sekretin </em>(siehe <a title="Der Magen" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/der-magen/" target="_self">Magen</a>). Fast alle dieser Enzyme stimulieren das Pankreas (Ausschüttung von Insulin und Verdauungsenzymen) und hemmen die Magensaftproduktion und die Magenperistaltik; eigentlich logisch: Warum soll der Magen aktiv sein, wenn eine Etage tiefer die Verdauung auf Hochtouren läuft? Im Gegenzug werden die Hormone &amp; Enzyme des Pankreas dringend gebraucht! (Ich verzichte darauf, alle Hormone aufzuzählen)</p>
<p>Im Duodenum mündet die <strong>Duodenum- (Vater-)Papille</strong>, über die <em>Galle </em>und <em>Pankreas-Enzyme</em> in den Darm gelangen. Im Ileum wird die Schleimhautvergrößernde Faltung geringer, dafür gibt es viele <a title="Das lymphatische System" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/03/das-lymphatische-system/" target="_self">Lymphfollikel</a> (<strong>Peyer-Plaques</strong>), die als Teil des Immunsystems der Ausschaltung von Krankheitserregern und Antigenen dienen. Außerdem gibt es ein autonomes Nervensystem für die Schleimhaut (<strong>Meissner-Plexus</strong>) und die Muskelschicht (<strong>Auerbach-Plexus</strong>) in der Wand des Dünndarms.</p>
<h3>Aufgaben des Dünndarms</h3>
<p>Die <em>Nahrung</em> wird im Dünndarm <em>in</em> ihre <em>Grundstoffe zerlegt</em>, die dann <em>über das Kapillarnetz</em> in der Darmwand ins Blut (<strong>Pfortader</strong>) <em>resorbiert</em> werden.<br />
Das gilt für Kohlenhydrate, Aminosäuren, Fette (kurz-/mittelkettig). Nur langkettige Fettsäuren und einige andere Stoffe werden über die <a title="Das lymphatische System" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/03/das-lymphatische-system/" target="_self">Lymphbahnen</a> abtransportiert.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Speiseröhre &#8212; Der Ösi</title>
		<link>http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/die-speiserohre-der-oesi/</link>
		<comments>http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/die-speiserohre-der-oesi/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 12:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Ösophagus]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ösophagus (Speiseröhre), kurz Ösi genannt, verbindet als etwa 25 cm langer Muskelschlauch den Rachen mit dem Magen. Durch seine Elastizität kann er sich beim Schlucken auf bis zu 3,5 cm aufdehnen, jedoch nicht an den drei physiologischen Engstellen der Speiseröhre:

Der Ringknorpelenge (Ringknorpel: Teil des Kehlkopfes)
Der Aortenenge
Der Zwerchfellenge.

Diese Engen sind von erheblicher klinischer Bedeutung, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Ösophagus </strong>(<strong><em>Speiseröhre</em></strong>), kurz Ösi genannt, verbindet als etwa 25 cm langer Muskelschlauch den Rachen mit dem <a title="Der Magen" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/der-magen/" target="_self">Magen</a>. Durch seine Elastizität kann er sich beim Schlucken auf bis zu 3,5 cm aufdehnen, jedoch nicht an den drei physiologischen Engstellen der Speiseröhre:</p>
<ul>
<li>Der <em>Ringknorpelenge </em>(Ringknorpel: Teil des Kehlkopfes)</li>
<li>Der <em>Aortenenge</em></li>
<li>Der <em>Zwerchfellenge</em>.</li>
</ul>
<p>Diese Engen sind von erheblicher klinischer Bedeutung, da sich Entzündungen und Tumoren bevorzugt dort zeigen und verschluckte Fremdkörper hier stecken bleiben.</p>
<p>Normalerweise ist das Lumen des Ösophagus an seinem oberen und unteren Ende durch den <strong>oberen </strong>bzw. <strong>unteren</strong> <strong>Ösophagussphinkter </strong>verschlossen. Zu Beginn des Schluckaktes erschlafft der obere Ösophagussphinkter, und der Speisebrei tritt vom Rachen in den Ösophagus über. Durch wellenförmige Kontraktionen der glatten Ösophagusmuskulatur (<em>Peristaltik</em>) wird er in Richtung Magen transportiert. Kommt die peristaltische Welle am unteren Ösophagusende an, öffnet sich reflektorisch der untere Ösophagussphinkter, und der Speisebrei gelangt in den Magen. Im Ösophagus finden keine Verdauungsvorgänge statt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Magen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 11:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Magen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterhalb des Zwerchfells erweitert sich der Verdauungskanal sackartig zum Magen (Ventriculus, Gaster). Der Magen ist ein Muskelsack mit Schleimhautauskleidung (Achtung! 3 Muskelschichten: zusätzlich zur Längs- &#38; Ring- noch eine schräge Muskelschicht).
Abschnitte:

Cardia (Eingang)
Fundus (kuppelförmige, luftgefüllte Wölbung)
Corpus (Körper; Hauptteil)
Antrum (Ausgang) mit Pylorus (Pförtner), der die Passage in den Dünndarm kontrolliert.

Die Magenschleimhaut und der Magensaft
Die rötlich-graue Magenschleimhaut ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterhalb des Zwerchfells erweitert sich der Verdauungskanal sackartig zum <strong>Magen </strong>(<em><strong>Ventriculus</strong></em>, <strong><em>Gaster</em></strong>). Der Magen ist ein Muskelsack mit Schleimhautauskleidung (Achtung! 3 Muskelschichten: zusätzlich zur Längs- &amp; Ring- noch eine schräge Muskelschicht).</p>
<h3>Abschnitte:</h3>
<ul>
<li><strong>Cardia </strong>(Eingang)</li>
<li><strong>Fundus </strong>(kuppelförmige, luftgefüllte Wölbung)</li>
<li><strong>Corpus </strong>(Körper; Hauptteil)</li>
<li><strong>Antrum </strong>(Ausgang) mit <strong>Pylorus </strong>(Pförtner), der die Passage in den Dünndarm kontrolliert.</li>
</ul>
<h3>Die Magenschleimhaut und der Magensaft</h3>
<p>Die rötlich-graue Magenschleimhaut ist reich mit Drüsen durchsetzt, die in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme durchschnittlich zwei Liter Magensaft pro Tag absondern. Seine Bestandteile sind:</p>
<ul>
<li><strong>Salzsäure</strong> (HCl) als „Desinfektionsmittel” und zur Einleitung der Eiweißverdauung (Denaturierung der Eiweiße) aus <em>Belegzellen</em></li>
<li><strong>Pepsinogene</strong> und <strong>Pepsine</strong> zur Eiweißverdauung sowie Lipase zur Fettverdauung (aus <em>Hauptzellen)</em></li>
<li><strong>Magenschleim </strong>(<strong>Muzin</strong>), der intensiv auf der Magenschleimhaut haftet und sie vor der aggressiven Salzsäure schützt (aus <em>Nebenzellen</em>)</li>
<li><strong>Intrinsic Factor</strong>, der zur Resorption von Vitamin B12 im Dünndarm benötigt wird (aus <em>Belegzellen</em>)</li>
</ul>
<p>Die Magensaftbildung wird durch den <strong>N. vagus</strong> (Hauptnerv des parasympathischen Systems) und die Hormone <strong>Gastrin</strong> und <strong>Sekretin</strong> gesteuert. Man spricht von <em>hormonell-nervaler Steuerung</em>. <strong>Gastrin</strong> stammt aus den <em>G-Zellen</em> des Magens und gelangt auf dem Blutweg (hämatogen) zu den Haupt- &amp; Belegzellen (Anregung der Sekretion &amp; der Magenmotilität). Angedaute Proteine starten die Gastrin-Ausschüttung; Nikotin, Gewürze, Alkohol &amp; Koffein fördern sie zusätzlich.<br />
Der Anblick &amp; Geruch von Nahrung und Rezeptorenreize im Mund lösen Magensaftproduktion aus. Auch die Dehnung der Magenwand wird von Rezeptoren erfasst.</p>
<h3>Und dann noch</h3>
<p>Auch die Peristaltik (für Durchmischung des Speisebreis und Kontakt mit Magensaft) wird hormonell und nerval gesteuert.<br />
Fassungsvermögen: etwa 1,5 Liter. Gemüse &amp; Obst verweilen 1-2 Stunden, Kohlenhydrate etwas länger, proteinreiche Kost noch einwenig länger. Am längsten (5-8 Stunden) bleibt fettreiche Kost im Magen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wandbau des Magen-Darm-Traktes</title>
		<link>http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/wandbau-des-magen-darm-traktes/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 01:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kunstgriff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abdomen]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Magen]]></category>
		<category><![CDATA[Ösophagus]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Schichten, deren Dicke und Anordnung sich im Verlauf des Traktes je nach Aufgabe etwas ändern können. Magen, Dünndarm und Dickdarm haben
Prinzipiell aber ist der Wandbau überall gleich:

Mukosa (Schleimhaut),
Submukosa,
Muskularis (Muskelschicht),
Serosa bzw. Adventitia (Verschiebe- bzw. Verankerungsschicht).

Das Epithel der Mukosa ist dünn (ermöglicht direkten Nahrungskontakt) und unverhornt (reicht ja auch aus; die wenigsten von uns essen ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Schichten, deren Dicke und Anordnung sich im Verlauf des Traktes je nach Aufgabe etwas ändern können. Magen, Dünndarm und Dickdarm haben</p>
<p>Prinzipiell aber ist der Wandbau überall gleich:</p>
<ul>
<li><strong>Mukosa</strong> (<em>Schleimhaut</em>),</li>
<li><strong>Submukosa</strong>,</li>
<li><strong>Muskularis </strong>(<em>Muskelschicht</em>),</li>
<li><strong>Serosa</strong> bzw. <strong>Adventitia</strong> (<em>Verschiebe- bzw. Verankerungsschicht</em>).</li>
</ul>
<p>Das <strong>Epithel </strong>der <strong>Mukosa </strong>ist dünn (ermöglicht direkten Nahrungskontakt) und unverhornt (reicht ja auch aus; die wenigsten von uns essen ihr Besteck mit) und hat eine eigene (unwillkürliche) Muskelschicht (Eigenbewegung der Schleimhaut für besseren Kontakt zur Nahrung). Besonderheiten der Schleimhaut  in den einzelnen Abschnitten: vgl. <a title="Der Magen" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/der-magen/" target="_self">Magen</a>, <a title="Dünndarm" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/01/der-dunndarm/" target="_self">Dünndarm</a>, <a title="Der Dickdarm" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/02/01/der-dickdarm/" target="_self">Dickdarm</a>.</p>
<p>Die <strong>Muskularis </strong>ist im Mund, Rachen und der oberen <a title="Ösphagus -- Die Speiseröhre" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/tag/osophagus/" target="_self">Speiseröhre</a> <em>quergestreift</em> (willkürlich; wir steuern hier bewusst das Schlucken), ab dem unteren Ösophagus glatt (wäre ja auch hinderlich, jedes Mal über die Verdauung nachdenken zu müssen). Die Steuerung der Kontraktion dieser Art von Muskulatur erfolgt über das vegetative Nervensystem (kurz: VNS; Parasympathikus &amp; Sympathikus). Meist zwei Schichten (<em>Längs- &amp; Ringmuskulatur</em>), im <a title="Der Magen" href="http://www.gefluegelfreiezone.de/wp/wordpress/2009/01/31/der-magen/" target="_self">Magen</a> aber drei (eine zusätzliche schräge Schicht).</p>
<p>Eine <strong>Serosa</strong> (Verschiebeschicht) finden wir überall dort, wo der MDT arbeiten muss (Schluckakt in der Speiseröhre, Durchmengung der Nahrung im Magen, Transport des Speisebreis und Aufnahme von Nährstoffen im Darm usw.).</p>
]]></content:encoded>
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