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Basalganglien – Extrapyramidales System

Die Parkinson-Krankheit ist eine der bekanntesten Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems (EPMS) bzw. der sog. Basalganglien.

Das extrapyramidal-motorische System wurde so definiert, dass dieses System jene motorischen Strukturen zusammenfasst, die mit der Pyramidenbahn nicht unmittelbar in Zusammenhang stehen. Sie sind jedoch funktionell eng mit diesem verknüpft. Heute benennt man das EPMS lieber als Basalganglien.

Extrapyramidal [lat.: außerhalb der Pyramidenbahn befindlich]. ‒ Das extrapyramidale System ist die Gesamtheit von Hirn-Nervenzellen, die zusammen mit dem Pyramidenbahnsystem die Skelettmuskulatur innervieren sowie den Muskeltonus und Bewegungsabläufe regulieren.

Im Nucleus caudatus und dem Putamen, zusammengefasst als Striatum, verlaufen von der Schwarzen Substanz aus die dopaminergen Bahnen. Hier geht ohne Dopamin nichts. Dopaminerg bedeutet: Auf Dopamin angewiesen.