Artikel-Schlagworte: „Blut“

In der Lunge haben wir in der eingetmeten Luft eine große Menge an Sauerstoff, einer anorganischen Verbindung. Der durch diese Sauerstoffmoleküle entstehende Druck wird auch Partialdruck (Teilchendruck, abgekürzt mit einem kleinen p) genannt. Dieser Teilchendruck des Sauerstoffs (pO2) ist demnach auf der einen Seite der Kapillarwand (nämlich auf der Luftseite) viel größer als der im Blut.
Mengenmäßig ungleich verteilte Teilchen in durch eine teildurchlässige Membran (wie der Zellmembran) getrennten Flüssigkeiten oder Gasen wollen sich durch Diffusion so auf beiden Seiten verteilen, dass ein Druckausgleich entsteht. Also wollen die Sauerstoffmoleküle in diesem Fall zur Blutseite wechseln. Dort warten die Erythrozyten, die bereit sind, Sauerstoff aufzunehmen. Angesichts des Überangebots tun sie dieses auch sehr gerne.

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Fürwahr, ein ganz besonderer Saft! Über unseren Kreislauf gelangt das Blut in jeden erdenklichen Winkel unseres Körpers, und sei er auch noch so abgelegen. Das arterielle System bringt es überall hin, an den Kapillaren werden der mitgeführte Sauerstoff (O2) und die Nährstoffe aus der verdauten Nahrung an das Gewebe und die Zellen abgegeben, und die Abfallstoffe, also Stoffwechselendprodukte und Kohlendioxid (CO2), werden über das venöse System abtransportiert.
Aber es kann noch mehr: Es bringt Botenstoffe und Abwehrzellen dorthin, wo sie gebraucht werden.

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